Die Europa Lüge

Geheimnis

Versprechungen und Worte verdrehen, dass sie gefällig klingen und wahre Ambitionen verschleiern, sind das Metier Politiker*innen jedweder Couleur. Damit machen sie auch vor ihresgleichen nicht Halt. Verwunderlich ist dabei lediglich, dass sie sich das durchgehen lassen, obwohl untereinander grundsätzlich ein tiefes Misstrauen herrscht und anderen Mitstreitern nichts gegönnt wird. Nur beim Projekt Europa halten alle wie Verschwörer zusammen. Einem Geheimbund gleich werden im Hintergrund Strippen gezogen und aufwendig vor der Öffentlichkeit verborgen, notfalls in ungefährliches Fahrwasser verdreht.

Die vermeintlichen Qualitäts-Medien tappen entweder genauso im Dunkeln oder wurden von Beginn an entsprechend angewiesen. Vermutlich ersteres, denn Qualität hat dort nur deren bornierte Eitelkeit. Obgleich eine Absprache durchaus vorstellbar ist, denn in diesem Fall könnten die Eliten (Politiker und Journalisten) an einem Strang ziehen. Beide Seiten sind mit Sicherheit überzeugt, dass Bürger allerorten mit der Wahrheit überfordert wären. Zudem läge die Vermutung nahe, dass dies Gegner auf den Plan riefe, die sie skrupellos zum eigenen Vorteil missbrauchen und ausschlachten würden. Was weniger am Gegenstand der Sache liegt, als an menschlicher Verkommenheit.

Politiker sind auch deshalb ungewöhnlich einvernehmlich, weil sämtlichen Beteiligten bewusst ist, dass die Umsetzung des Plans länger dauern wird und ein Abschlusszeitpunkt unabsehbar ist. Die Ausführung wird viele Amtszeiten und sogar Lebenszeiten beanspruchen. Daher können sich Staatsmänner und -frauen eine gewissen Gelassenheit erlauben – noch.

Wahrheit

Natürlich ist der Europa-Staat längst beschlossen. Wer gegensätzliches behauptet ist entweder einfältig oder lügt. Und um das gleich klar zu stellen, ich bin kein Gegner, ganz im Gegenteil. Allerdings verdamme ich die Umsetzung und bekämpfe diese mit allen Mitteln. Der eingeschlagene Weg ist ein Desaster. Das war er von Beginn an und konnte auch gar nicht anders gestaltet werden, was an den Initiator*innen lag: Politiker*innen sind unfähig anders zu handeln.

Existierten bereits vorher diverse Verträge, liegt die eigentliche Geburtsstunde am 7. Februar 1992 in Maastricht, als der Vertrag über die Europäische Union unterzeichnet wurde. Inzwischen drei mal geändert (Amsterdam 1997; Nizza 2001; Lissabon 2007) beinhaltet keine Version die endgültigen Absichten. So viel Fantasie besitzen die Verantwortlichen dann doch, um sich die Aufstände ausmalen zu können.

Allerdings wächst bei einigen Beteiligten die Ungeduld, wodurch sich erste Anzeichen der Zielsetzung offenbaren. Obgleich die Umsetzung noch mehrere Generationen in Anspruch nehmen wird, forcieren manche Organe das Tempo und riskieren eine verfrühte Enttarnung ohne deren Folgen zu bedenken – was wiederum typisch ist. Inzwischen sind Zweifel an dem Vorhaben nicht nur unangebracht, sondern schierer Leichtsinn.

Zustand

Unübersehbar gerät der Kurs in Schieflage. Länderübergreifend brennt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Längst nutzen manipulative Kräfte die Fehler zu ihren Gunsten und richten zunehmende Schäden an. Das mühsam eingefädelte Bündnis zerfranst erschreckend deutlich. Vor allem in einer Geschwindigkeit, die konstant hinzugewinnt und eine kaum noch zu stoppende Dynamik erreicht hat. Die größte Gefahr geht dabei von den Politiker*innen selbst aus. Unfähig zu erkennen, weil einzig des Leugnens fähig – auch sich selbst gegenüber –, geben sich Fettnäpfchen die Klinke in die Hand. Trotz lächerlichen Benehmens würgt Entsetzen jeden Lacher im Keim ab.

Mit Respekt oder Anstand lassen sich aktuelle Situation und Entwicklungen nicht mehr betrachten. Vernunft hat seine Beteiligung aufgegeben … den Rückzug angetreten … die Anwesenheit aufgekündigt. Emotionen regieren das Geschehen. Damit dominieren weitflächig Wankelmut und Beeinflussbarkeit die Bewohner. Doch vor allem liegen die schärfsten Waffen, Unsicherheit und Angst, offen auf dem Präsentierteller.

Mögen ehrbare Absichten zugrunde gelegen haben, kann selbst zu diesem frühen Zeitpunkt nur resümiert werden, dass die Verantwortlichen es gründlich vergeigt haben. Der Krug ist zersprungen. Begreifen handelnden Stellen das nicht oder ignorieren es weiterhin, wird es zu spät sein, um das Ruder noch herum zu reißen. Mit den Folgen möchte in künftigen Geschichtsbüchern bestimmt niemand im Zusammenhang stehen.

Geisterfahrer

Gegen den Strom schwimmen mag individuell reizvoll und herausfordernd sein. Politisch gegen eigene Regeln oder mehrheitliche Meinungen agieren, ist fahrlässig und verantwortungslos. Öffentlich gegen Steueroasen wettern, aber nichts dagegen unternehmen, hinterlässt auch bei weniger politisch Interessierten einen fauligen Geschmack. Der sich verschlimmern würde, wüssten diese vom 1998 vereinbarten Verhaltenskodex über einen fairen Wettbewerb untereinander. Das scherte aber den Finanzminister vom kleinen Luxemburg nicht und baute es zur größten Steueroase innerhalb der EU aus. Dieser faire Sportsmann wurde dann EU-Kommissionspräsident: Jean-Claude Juncker.

Ein weitere Spezialist, der schon zu seiner Zeit als Chef der Bankenaufsicht in seinem Land hinter Gitter gehört hätte, durfte über Jahre jeden Monat 60 Milliarden Steuergelder in die Kassen globaler Finanz-Heuschrecken verschenken: Mario Draghi. Ein Nutznießer war z.B. das amerikanischen Investitionsunternehmen BlackRock Inc., das sich mit ihrem verwalteten Vermögen Deutschland fast zweimal kaufen könnte. Hierzulande sind sie größter Besitzer von Wohnraum und steigende Mietpreise füllen deren Kassen. Die Auswirkungen ziehen inzwischen weite Kreise.

Griechenland erfüllte nicht die Aufnahmeregeln und hätte dies auch noch längere Zeit nicht getan. Die Folgen sind bekannt.

Im Eilverfahren sollen jetzt die kleinen Balkanstaaten aufgenommen werden, die ebenfalls die Aufnahmebedingungen nicht erfüllen. Der Aktionismus soll ablenken, letztlich aber vor allem freundlich gesinnte Stimmen für die angeschlagene Führungsriege liefern. Also die übliche Verlogenheit, für die am Ende wie üblich wer den Preis zahlt? Klar, die Steuerzahler.

Ungarn und Polen haben keine Lust mehr auf Rechtsstaat und Menschenrechte. Mit der Diktatur Türkei wird immer noch handzahm umgegangen und lässt man sich sogar in die Defensive drängen. Nicht vergessen, die EU mit ihren 500 Millionen Einwohnern.

Und nur mal nebenbei erwähnt, Frankreich erfüllt die EU Vorgaben schon seit Jahren nicht mehr. Von Italien ganz zu schweigen.

Der Brexit zeigt, wie restriktiv die EU ist. Ein souveräner Staat hat sich zu unterwerfen!

Man könnte unken, dann sind die Regeln wohl daneben. Richtig, aber daraus folgert die Nichtigkeit des jetzigen Status‘ der europäischen Union.

Brandbeschleuniger

2008. Finanzkrise. Too big to fail? Nein, keinen Arsch in der Hose, sondern nur Speichel auf der Zunge, um den Zockern die Schuhe zu lecken.

Glyphosat. Genozid an den Menschen, der von Politiker*innen schamlos als Segen verkauft wird. Widerlich.

Überhaupt Grenzwerte. Jammert die Wirtschaft, dass sie zu sehr eingeschränkt werden und nicht genug von ihren ungesunden Produkten verkaufen können, werden die Werte eben angehoben. Kein Problem, Studien sind ja nur Beschäftigungsmaßnahmen und keine Gesetze. Zudem ist Gesundheit nicht einträglich genug.

Freihandel. Sorgt dafür, dass Millionen Menschen aus Afrika nach Europa flüchten. Sorgt dafür, dass Länder Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen müssen, weil sie Umwelt oder ihre Bürger schützen wollen. Im Rahmen des Klimawandels werden die Klagen vor Schiedsgerichten weiter zunehmen und diesem neu etablierten Wirtschaftszweig, sowie den Unternehmen, finanzielle Zuwächse ohne produktiver Gegenleistung bescheren. Sorgt dafür, dass Bürger immer stärker in Geiselhaft der Unternehmen genommen werden. Sorgt dafür, dass Wege geebnet werden, damit die Wirtschaft in hoheitliche Prozesse involviert ist.

Zentralisierung. Immer mehr Macht soll in Brüssel gebündelt werden. Den Verlust an Souveränität versuchen Politiker*innen herunter zu spielen und stärken dadurch immer mehr nationale Gesinnungen. Das europäische Machtzentrum führt sich wie ein Kolonialherrscher auf, was erwartungsgemäß auf heftigen Widerstand trifft und nur die Feudalherren überrascht.

Gleichschaltung

Die Herrscher in Brüssel möchten über ein riesiges Land gebieten. Dazu müssen die Unterschiede angepasst werden – auch die Menschen. Mit der Schaffung eines gleichförmigen Durchschnitts ließen sich die Massen leichter regieren und dirigieren. Das ist nicht nur abartig, sondern kontraproduktiv. Es mündet in Schwächung und Destabilisierung. Ein angestrebter, einheitlicher Staat Europa wäre ein Pulverfass und nur mit einer Diktatur im Griff zu halten. China und Russland sind existierende Beispiele.

Wobei es in erster Linie gar nicht um uns Menschen geht, auch wenn es stets vorgeschoben wird. Die Bevölkerungen sind nur Mittel zum Zweck der Wirtschaft die Taschen zu stopfen.

Eine Gleichmachung raubt den einzelnen Ländern ihre Stärke und Individualität. Über Jahrhunderte entwickelte nationale Eigenheiten aufgeben, führt nachvollziehbar zu Verärgerung und Aufruhr. Es amputiert die errungenen Entwicklungen und schneidet ihnen das Herz heraus. Brüssels Bestrebungen geraten zum Kontrollverlust, der von nationalistischen Kräften einladend ausgenutzt wird, um sensibilisierte Mitmenschen auf den eigenen Kurs einzuschwören.

Durchschnittliches Jahreseinkommen: Bulgarien 7.000 €, Rumänien 9.000 €, Deutschland 38.000 €.

Unabhängig vom jeweiligen Wachstum herrscht eine große Ungleichheit. Wenn die EU eins werden soll, muss das angeglichen werden. Die Reichen werden kaum freiwillig Abstriche machen, wogegen die Armen natürlich jubeln, wenn sie aufsteigen, obwohl kein organischer Wachstum stattfindet.

Doch auch wenn die als Armenhäuser betitelten überproportional zulegen, woher stammt das Geld? Es wächst nicht extra für sie aus dem Boden, sondern wie immer findet eine Umverteilung statt. Große Unternehmen siedeln sich in Rumänien an, weil sie dort Geld sparen können, aber nur, wenn an bisherigen Orten Strukturen und Mitarbeiter abgebaut werden. Auf diesem Weg findet hintenherum eine schleichende Angleichung statt, bei der die Reichen natürlich Federn lassen und sich den von unten kommenden Armen nähern.

Wenn die reichen Kapitalisten in die Länder einfallen, reißen sie sich deren Ressourcen unter den Nagel. Profitieren tun die Heuschrecken, die Bewohner werden mit Brotkrumen abgespeist. Im großen Stil werden Ackerflächen billig aufgekauft, weil die Menschen große Not leiden. Der kleine Geldregen hilft nur kurzzeitig und am Ende stehen sie mit leeren Händen da.

Und dann die herrschende Korruption. Wie soll man da je auf einen Nenner kommen. Obgleich Italien zu den reicheren Ländern der EU gehört, kriegen sie die Korruption nicht in den Griff. Von Griechenland, Rumänien oder Bulgarien braucht man da erst gar nicht anfangen.

Europa ist respektlos, weil es Unterschiede nicht anerkennt und ausmerzen will.

Fehlkonstruktion

Der eiserne Vorhang war gefallen und der imaginäre Kalte Krieg für beendet erklärt. Ein neuer Wettkampf startete: Globalisierung. Die Waffen bestanden nicht mehr aus Stahl, sondern aus schlichten Zahlen in trockenen Bilanzen. Geld wurde zum neuen Heiligtum erkoren, der Kapitalmarkt zum Gralshüter erhoben und Finanzjongleure mutierten zu Magiern, deren Täuschungen und Illusionen stetig undurchschaubarer wurden. In Anbetracht ihrer Gegner sahen sich die europäischen Länder chancenlos, weswegen ein Bündnis als einzig wahre Lösung ausgerufen und beschlossen wurde. Nicht bedacht oder kategorisch ignoriert, wurde die Möglichkeit des Scheiterns an sich selbst.

Immer mehr verstricken sich die Mitglieder in internen Ränkespielchen, die Sprünge an der Hülle verursachen. In Verbindung mit den Bruchstellen durch die Integration instabiler Bauteile, ist die gesamte Stabilität gefährdet. Dem Größenwahn geschuldet wurden und werden sämtliche Bedenken und Fehler rigoros vom Tisch gefegt. Uneinsichtig wird an Visionen festgehalten, deren Umsetzung die Konstruktion unterhöhlen. Denn um sich Einflussnahmen zu erwehren, wird entgegen jeder Vernunft das Tempo beim Ausbau verschärft und die unweigerlich damit verbundene Schieflage billigend in Kauf genommen. Einsicht gehört nicht zu den Grundanlagen menschlicher Natur, sondern ist stets erst eine Folge kolossalen Scheiterns.

Die vormals geplante Festung als stabiler und sicherer Schutz, erweist sich als Luftschloss. Gegenwinde formieren sich zu Stürme und verfangen sich an den Schwachstellen.

Versagen

Verantwortlich für sämtliche Deformationen sind fehlgeleitete Politiker*innen. Sie agieren wie Außerirdische, die diese Welt nicht begreifen und noch weniger verstehen, weil sie den Bewohnern nicht zuhören. Gemeinsam mit Wirtschaftskonzernen saugen sie die Ressourcen aus dem Planet und traktieren die Lebewesen nach Belieben – wie Spielfiguren.

Zunehmend geben Politiker*innen ein jämmerliches Bild ab. Getrieben von Herrschaftsgelüsten zweitklassiger Hinterbänkler erstarken nationale Gesinnungen, die sich trotz ihrer geistigen Begrenztheit zu einer Seuche ausweiten. Die Symptome könnten unkontrollierbare Auswirkungen erreichen und zerstörerische Folgen im Schlepptau haben. Befall und Ausbruch dürften mit friedlichen Mitteln kaum noch zu stoppen oder in Griff zu kriegen sein.

Den Europa-Plan prägt Untauglichkeit und Versagen. Derzeit wird eine totale Katastrophe angerichtet. Mit diesen ungenügenden Leistungen sollte den Machern endlich Einhalt geboten werden, bevor der Schaden irreparabel wird.

Abgesang

Natürlich ist ein starker Länderverbund wünschenswert – eine Europäische Union – aber eben kein Europäischer Staat, wie man es in Brüssel gerne hätte. Dort scheint noch der Geist der Kolonialisierung zu hausen. Wahrscheinlich wird heimlich bedauert, dass man die Unionsländer nicht ebenso brutal unterwerfen kann, wie es vormals in Afrika und Übersee fabriziert wurde. Bekanntlich konnte man sich in diesen angeblich unterentwickelten Ländern nicht durchsetzen und rümpft noch heutzutage arrogant die Nase. Jetzt soll dieses Vorgehen in der zivilisierteren Welt funktionieren? Das ist krank!

Es wurde ein Verwaltungsmonster geschaffen, dessen Machthunger neidisch auf die Regierungsfürsten schielt, weil es nach deren Kronen gelüstet. Menschliche Werte und Tugenden sind in dieser Schlacht längst unter die Räder gekommen. Die weltweite Ausbeutung der Ressourcen durch übermächtige Konzerne wird von einem fragmentierten Europa behindert.

Lügner

Pfiffige Anbieter habe inzwischen Bettelei auf ein gesellschaftlich anerkanntes Level gehoben. Die Dienste heißen Patreon, LiberaPay, GoFundMe, Steady neben weiteren ungenannten, wobei PayPal überall seine Finger im Spiel hat. Unter dem Deckmantel der Unterstützung verschleiern sie, dass sich überall die Erfordernisse des Lebens nicht mehr mit den Einkommen im Einklang befinden. Unternehmen schrumpfen beständig die Personalausgaben, drängen die Abgespeisten aber gleichzeitig zum Konsum ihrer Güter. Für diese mangelhaften Rechenkünste werden Manager dann auch noch mit unverschämten Verdiensten belohnt.

Mit ihren scheinheiligen Lügen zerstören Politiker*innen das humane Gefüge. Blind und uneinsichtig rempeln sie sich grobschlächtig ihren Weg frei. Bei Gegenwehr wird mit Unverständnis reagiert oder einfach ignoriert. Dass sie übertrieben haben und der Bogen weit überspannt ist, merkt dort keiner. Stattdessen forcieren sie ihre Maßnahmen.

Ein chronischer Lügner kann nicht anders. Selbst wenn er sich immer weiter in sein wackeliges Gerüst verstrickt, glaubt er mit neuen Lügen durchzukommen.

Fazit

Es ist ein Desaster. Es ist traurig. Es ist armselig und bitter. Es ist aber ebenso erwartbar, wie unvermeidbar. Schlachter schlachten, Bäcker backen, Maurer bauen und Politiker*innen heucheln und lügen. Nicht alle, ein paar wenige ehrliche Idealisten existieren durchaus. Auch hier gibt es Ausnahmen von der Regel.

In den vergangenen knapp 30 Jahren hätte ein wirklich starkes Bündnis entstehen können, welches wir heute mehr als je zuvor dringend benötigt hätten. Stattdessen hat es eine korrupte Kaste vollkommen verstümmelt und zukünftigen Plänen Skepsis und Makel angeheftet.

Es wurden die falschen Architekten mit der Konstruktion alleine gelassen. Es hätte von Menschen geplant werden sollen. Aber hier summieren sich gleich mehrere Unzulänglichkeiten. Sämtliche Entwicklungen zielen darauf ab die Mehrheit zu entmündigen, ihrer Intelligenz zu berauben und sie zu Konsummaschinen um zu funktionieren. Immer mehr brechen beschränkte Geisteshaltungen durch und breiten sich aus.

Europäische Vorgänge stellen jedoch keine Ausnahmeerscheinung dar, sondern integrieren sich in einen weltweiten Trend. Eine friedliche Welt scheint uns zu überfordern, aber vor allem wirft es wohl zu wenig Profit ab. Europa hätte sich an die Spitze setzen und die Weltgemeinschaft zu einem harmonischem Gefüge gestalten können. In ihren Mitgliedsländern findet sich reichlich Potential dafür, aber eben verschiedenes an unterschiedlichen Stellen.

Politiker*innen waren und sind für diese Aufgabe ungeeignet.

Wir brauchen ein Bündnis, für das natürlich die Regierungschefs Regeln formulieren, welche dann aber nur von einer kleinen Verwaltung betreut und beaufsichtigt werden. Nicht so wie jetzt, wo sich alle Alpha-Tiere unerbittlich gegenüber stehen und um eine Angebetete ringen.

In seiner ausgestalteten Form kann Europa nur als Totgeburt diagnostiziert und sollte endlich zu Grabe getragen werden.

Europawahl 2019

Unter weitestgehend objektiver und vernünftiger Betrachtung kommen nur zwei Parteien in Frage, wo sich bei dieser Wahl das Kreuz setzen lässt und nicht gänzlich umsonst ist: Zum einen Die Linken und zum anderen der ÖDP. Ich persönlich tendieren zu ersteren, weil mich bei der ÖDP im ansonsten anständigen Wahlprogramm ein Punkt stört, der mich letztlich von deren Wahl abhält.


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